Herzlich Willkommen in der Naturparkgemeinde Weißenbach!

Weißenbach war seit alters her Teil der Großpfarre „Aschau“, zu der auch Lechaschau, Wängle, Höfen und Vorderhornbach gehörten. Dieses Gebiet soll nach einer Legende der Frankenkönig Pipin um 750 dem hl. Magnus zu einer Klostergründung in Füssen geschenkt haben.

Der große Aufschwung für den Ort setzte erst ein, nachdem 1550 die Straße über die...

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Herzlich Willkommen in der Naturparkgemeinde Weißenbach!

Weißenbach war seit alters her Teil der Großpfarre „Aschau“, zu der auch Lechaschau, Wängle, Höfen und Vorderhornbach gehörten. Dieses Gebiet soll nach einer Legende der Frankenkönig Pipin um 750 dem hl. Magnus zu einer Klostergründung in Füssen geschenkt haben.

Der große Aufschwung für den Ort setzte erst ein, nachdem 1550 die Straße über die Gacht (heute: Gaicht) zum Salztransport ins Allgäu und in die Bodenseegegend erbaut wurde. Man nannte sie auch Salz- oder Hallstraße. Durch die ständig benötigten Vorspanne über den steilen Pass hinauf kamen die Weißenbacher für damalige Verhältnisse zu einem bescheidenen Wohlstand. Die Folge war, dass sich der Ort rasch vergrößerte. An diesem Ga(i)chtpass wurde 1632 eine Festigungsanlage als Vorwerk der Festung Ehrenberg errichtet.

In Weißenbach wurde früher der Lech mittels Floß überquert. Die Konzession dazu hatten nach altem Recht die Leute vom Eden-, Laggen- und Zittenhof. Die Tiroler Landesfürsten brauchten für ihre Saline in Hall Unmengen von Brennholz. Der größte Holzfangrechen im Lechtal war zwischen Weißenbach und Rieden. Obwohl es im Dorf viele, verschiedene Handwerksberufe gab, musste doch ein Teil der Bevölkerung als Saisonarbeiter, vor allem Maurer und Stukkateure, ins benachbarte Bayern gehen. Die Frauen mussten dann allein den Sommer über die kleine Landwirtschaft versehen. Der Kinderreichtum war damals sehr groß. Sie halfen sich, indem sie die schulpflichtigen Kinder ins Allgäu schickten, als Hüterbub oder Kindermädchen. Das waren dann die sogenannten „Schwabenkinder“.

Weißenbach am Lech 887 m, Tiroli, Itävalta
selkeä
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